METHODE

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Die Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist ein aus der Psychoanalyse abgeleitetes Therapieverfahren das 1 bis 2 Mal in der Woche im Sitzen stattfindet.

Der wesentliche Unterschied zur klassischen Psychoanalyse besteht somit in der niedrigeren Frequenz und der sitzenden Position.

In der therapeutischen Beziehung werden die lebensgeschichtlich begründeten (unbewussten) Konflikte und die krankheitswertigen Störungen der

Persönlichkeitsentwicklung bearbeitet. So entwickelt sich schrittweise ein Verständnis für das eigene Seelenleben, welches eine Veränderung und

Weiterentwicklung der Persönlichkeitsstruktur, die Aufhebung von Symptomen und psychischen Beschwerden ermöglicht und dabei Entlastung bringt.

Übertragung, Gegenübertragung, freie Assoziation, gleichschwebende Aufmerksamkeit, Deutung und ggf. die Bearbeitung und Auflösung von Widerständen sind

dabei zentrale Elemente der Methode.

SETTING

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Frequenz und Dauer: 1 bis 2 Mal pro Woche über ca. 1 bis 4 Jahre

INDIKATION

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Für die Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie gibt es ein breites Indikationsspektrum, diese kann somit bei einer Vielzahl psychischer Störungen angewandt

werden. Sie ist dann hilfreich, wenn Sie Probleme oder Leidenszustände haben, die Sie alleine oder mit Freund*innen nicht mehr lösen können. Wenn diese Probleme

immer wieder auftreten, kann dies ein Hinweis auf einen unbewussten und ungelösten inneren Konflikt sein. Eine Psychotherapie kann unter Anderem bei folgenden

Problemen hilfreich sein:

  • Depressionen

  • Ängsten

  • Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

  • Suchterkrankungen (Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, Medikamenten etc.)

  • Traumatisierenden Erlebnissen

  • Lebenskrisen und anderen belastenden Situationen

  • Psychosomatischen Erkrankungen

  • Funktionellen Störungen (körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache, wie Bauchschmerzen, sexuelle Probleme, Kopfschmerzen etc.)

ZIEL DER BEHANDLUNG

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Im interaktionellen Raum zwischen Psychotherapeut und Patient*in können in einem intensiven Prozess unbewusste Konflikte und Beziehungsstrukturen

verstanden und verarbeitet werden. Dies hat, wenn es gelingt, nicht nur die Aufhebung der Symptome zur Folge, sondern auch eine nachhaltige Stabilisierung des

Selbstwertgefühls, der Selbstwahrnehmung und nicht zuletzt die Verringerung des persönlichen Leidens.

SCHWEIGEPFLICHT

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Als Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe und Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, bin ich per Gesetz (Psychologengesetz 2013 § 37;

Psychotherapiegesetz § 15) zur Verschwiegenheit aller mir anvertrauten Geheimnisse verpflichtet. Daher werden diese von mir absolut vertraulich behandelt

und nicht an andere Personen weitergegeben.